Wok

Wenn man an China denkt und an das chinesische Essen, denkt man natürlich nicht nur an Chinapilze sondern auch zeitgleich an das wohl bekannteste Kochgeschirr Asiens, den Wok. Der Wok ist für uns Europäer der Asiat unter den Pfannen. Und so nennt man ihn auch gern mal Wokpfanne um die spezielle Form dieser Pfanne besser zu klassifizieren.

 Was ist ein Wok oder was macht eine Pfanne zu einem Wok und einer Wokpfanne

Der Wok ist das wichtigste Kochgeschirr Asiens und zeichnet sich dadurch aus, das diese asiatische Pfanne komplett gewölbte hohe Ränder hat, anders als die herkömmliche Bratpfanne. Der Wok ist als Kugelkappe geformt, wobei es auch keinen Unterschied zwischen Pfannenrand und Pfannenboden wie bei normalen Pfannen gibt. An einer Wokpfanne befinden sich zwei Griffe, wobei einer auch als Stielgriff gearbeitet sein kann. Beide Griffe liegen sich gegenüber. Durch den im Verhältnis zur gesamten Pfanne eher kleinen Pfannenboden konzentriert sich die Temperatur in der Mitte der Wokpfanne und das Gargut wird mittels Rührens der Hitze des Garprozesses entweder ausgesetzt oder entzogen. Dabei kommen die hohen Pfannenwände hilfeleistend zugute. Das fortwährende Rühren im Wok und sein Aufbau garantiert kurze Garzeit und Bratzeit. Traditionell ist ein Wok, wie man auch sprichwörtlich sagt, aus einem Guss. Eine Wokpfanne kann aus Edelstahl, Aluminium, Stahlblech, Gusseisen oder traditionell aus Kohlenstoffstahl sein. Der Wok ist ein wahres Multitalent in der Küche, denn er eignet sich perfekt zum Kochen, Braten, Frittieren, Blanchieren, Dünsten, Schmoren und Dämpfen. Und wie wir seit Stefan Raab seiner Wok-WM wissen, ist der Wok auch als Funsportgerät unschlagbar.

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